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Gold als Altersvorsorge?

Juli 20, 2011   ·   0 Kommentare

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Finanzzeitschriften raten meistens dazu rund 10 Prozent des Vermögens in Gold zu halten.

Man sollte bedenken, dass das Investment in das beliebte Edelmetall Gold keine Erträge bringt. Ein Sparbuch bringt zumindest ein paar Prozente.

Ein Goldanleger ist also auf den Kursgewinn von Gold angewiesen, was im Moment wieder der Fall ist, aber in der Vergangenheit gabe es auch Zeiten in denen Gold preiswert war.

Der Goldpreis unterliegt sehr starken Schwankungen: Anfang 1980 war der Goldpreis auf 850 Dollar je Unze (31,10 Gramm) geklettert, fiel danach aber stark nach unten. Überall wurde Gold zu diesem Zeitpunkt als der sicherste Inflations- und Krisenschutz bezeichnet.

Gold kann als Münze oder Barren gekauft werden. Es gibt aber auch Zertifikate, Optionsscheine, Fonds oder andere Wertpapiere, die den Goldpreis abbilden oder sich an ihm orientieren.

Beim Kauf von Gold muss ein Aufschlag auf den Kurs gezahlt werden, so dass der Ankaufspreis stets über dem Verkaufspreis liegt. Je kleiner die gekaufte Menge, desto größer ist dieser Aufschlag.

Ist Gold wirklich eine sichere Anlage?

Ja und nein. Man muss bedenken, dass die Goldreserven auf der Welt begrenzt sind und noch kaum neue Vorkommen erschlossen werden. Deshalb dürfte es immer Nachfrage nach dem Metall geben und Gold wohl immer etwas wert sein.

Die vergangenen Jahrzehnte haben aber gezeigt, dass es zu heftigen Preisschwankungen kommen kann und damit auch herbe Verluste drohen können.

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