September 22, 2011 · 0 Kommentare
Atlas der Zufriedenheit – Hamburger am glücklichsten
Von wegen kühle Norddeutsche! Einer Studie der Deutschen Post zufolge sind die glücklichsten Deutschen in Hamburg zuhause.
Der Glücksatlas 2011 fand noch mehr heraus: Für das Glück gibt es außer dem Wohnort noch weitere gute Gründe.
Waschechte Nordlichter haben es schon immer geahnt, doch nun ist es amtlich.
In einer umfangreichen Studie des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) und des Instituts für Demoskopie Allensbach ermittelten Experten, welche Menschen in Deutschland über das stärkste Glücksgefühl verfügen.
Das Ergebnis der von der Post beauftragten Befragung ist so vielfältig wie die Glückspalette selbst: Hamburg, Niedersachsen und Bayern sind die glücksspendendsten Regionen Deutschlands, Ostdeutsche sind bald genauso glücklich wie Westdeutsche und ohne die vier G’s (Gesundheit, Geselligkeit, Geld, Genetik) klappt es nicht mit dem großen Glück.
Die Punktwerte der Datenauswertung für den Glücksatlas über die glücklichste Region Deutschlands sehen wie folgt aus: Hamburg (7,38), Niedersachsen/Nordsee (7,14), Bayern (7,10), Franken (7,09), Schleswig-Holstein (7,04), Baden (7,01), Niedersachsen/Hannover (6,99), Württemberg (6,94), Nordrhein/Köln (6,94), Rheinland/Pfalz-Saarland (6,91), Nordrhein/Düsseldorf (6,90), Westfalen (6,87), Sachsen (6,79), Hessen (6,77), Berlin (6,68), Sachsen-Anhalt (6,57), Mecklenburg-Vorpommern (6,56), Brandenburg (6,56) und Thüringen (6,45).
Vier ostdeutsche Bundesländer liegen somit im Ranking hinten, doch auch wenn Ostdeutsche noch nicht so glücklich wie Westdeutsche sind, wird der Unterschied immer geringer.
Studienleiter Professor Bernd Raffelhüschen erklärt in seinem am 20. September 2011 veröffentlichten Glücksatlas 2011, dass sich die Glücks-Faktoren quasi multiplizieren. Ganz vorne rangiert hier die Gesundheit, am wenigsten wichtig für das Glück ist Geld. Zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr ist man am glücklichsten; dieses schöne Gefühl lässt dann im mittleren Altern allerdings deutlich nach.
Erfreulicherweise geht es aber nicht stetig weiter bergab, denn ab 65 sind Männer und Frauen wieder so froh wie mit 30.
Geschiedene ohne neuen Partner sind am unglücklichsten, und betagte Verwitwete mit neuem Partner wiederum am glücklichsten von allen. Max Höfer als Konzeptgeber der Studie weist darauf hin, wie wichtig der Familienstand für das Glücksempfinden ist.
Geld verschafft zwar mehr Lebenszufriedenheit, ist aber nicht so wichtig wie eine ausfüllende und befriedigende Erwerbstätigkeit. Arbeitslose sind deutlich unglücklicher als solche Personen mit Arbeit. Insgesamt sind die Deutschen heute zufriedener als in den ganzen vergangenen zehn Jahren nicht mehr.
Autor: Menshelp