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Nass- oder Trockenrasierer?

November 4, 2010   ·   0 Kommentare

shaver

Nass- oder Trockenrasierer? Oder doch lieber nass-trocken?

Ja, Mann hat es nicht einfach: Welche Rasierer ist der Richtige?

Bekanntlich spalten sich hier die Herrschaften: Die einen schwören auf die nasse Art, während die anderen sich auf die trockene Variante eingeschossen haben.

Wer noch die ultimative Wahl treffen muss, möchte sicher keine überteuerte Testaktion starten und alles durchprobieren. Das muss auch nicht sein, denn es gibt ein paar Kriterien für die Rasurqualität.

Fangen wir bei den Nassrasierern an. Hier kann man zwei große Namen finden: Gilette und Wilkinson Sword. Beide haben neue Produkte im Repertoire. Von Gilette gibt es die Weiterentwicklung des Gilette Fusion Phenom.

Power heißt das gute Stück und verfügt zusätzlich zu den bewährten Vorteilen noch über einen Batteriebetrieb, damit geht er auch ganz leicht in Richtung Elektrorasur.

Dieser sorgt für Mikroimpulse, um die Haut noch mehr zu schonen. Diese Technik wurde auch schon beim Mach3 Power eingesetzt. Der Hydro5 ist die neueste Errungenschaft aus dem Hause Wilkinson Sword. Auch hier wird mittlerweile auf fünf beschichtete Klingen gesetzt und ein Präzisionstrimmer verbaut. Diese beiden sind derzeit die gängigsten Modelle.

Wichtige Aspekte für die Nassrasur

Die Nassrasur ist meist gründlicher und gilt als stilvoller – zumal es sich um die älteste Rasierform handelt. Vorteil bei Nassrasierern ist, dass meist deutlich präziser gearbeitet werden kann. Gerade wenn man sich nicht einfach glatt rasieren möchte, sondern aufwendige Bärte geschnitten werden sollen, gehört ein Trimmer zur Ausstattung.

Sie birgt eine größere Gefahr: sich zu schneiden, was nicht außer Acht gelassen werden sollte. Gerade frische Klingen neigen dazu. Und wer eine absolut perfekte Rasur haben will und bei dem die Haut das mitmacht, der kann auch „gegen den Strich“ rasieren. Was allerdings die Haut stark herausfordert und beansprucht.

Die Elektrorasierer

Die Auswahl bei den Elektrorasierern stellt den Interessenten schon vor dem Rasieren vor eine fast unlösbare Aufgabe. Hier muss man auf Erfahrungen im Bekanntenkreis oder Tests im Internet zurückgreifen. Denn wer möchte schon über 200 Elektrorasierer ausprobieren? Braun, Philips und Panasonic sind hier häufig auftauchende Namen.

Der größte Vorteil des Elektrorasierers ist eigentlich auch sein größter Nachteil: die Sicherheit. Durch die Scherfolie besteht immer ein kleiner Abstand zu den Messerblöcken, ob diese nun rotieren oder sich hin und her bewegen.

Dadurch ist die Gefahr des Schneidens gebannt. Durch die kleine Entfernung hat man allerdings den Nachteil, dass die Barthaare nicht direkt an der Haut abgetrennt werden.

Somit wirkt es nicht ganz so perfekt wie beim Nassrasierer. Wer allerdings empfindliche oder sehr unreine Haut hat, kann über einen Elektrorasierer ruhig nachdenken. Auch Einsteiger sind mit einem elektrischen Rasierer gut bedient, da diese einfacher in der Handhabung sind. Wer mit dem Rasieren wenig Zeit verschenken möchte, der ist bei der elektrischen Möglichkeit ebenfalls richtig aufgehoben. Denn es geht bedeutend schneller als die Nassrasur.

Abschließend kann man sagen, dass es nicht DIE Methode gibt, sondern jeder sich seine heraussuchen muss. Wobei sich das oft durch den Vater ergibt. Fakt soll einfach sein, dass man sich für die Rasur entscheidet, die einem selber und seiner Haut am wenigsten Probleme bereitet. Dann ist man schon auf dem richtigen Weg.

Preislich gesehen ist hier jetzt nicht der ultimative Unterschied festzustellen. Die Anschaffungskosten für den Nassrasierer selbst sind gering, aber es fallen regelmäßig Kosten für die Seife an. Der Elektrorasierer hat meist einen relativ hohen Anschaffungswert, aber anschließend fast nur Stromkosten bei der Verwendung.

Wer sich überhaupt nicht entscheiden kann, der ist auch nicht schlecht dran: 3-Tage-Bart ist wieder „In“. Und dazu braucht man nur eine Haartrimmer…

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