Februar 17, 2012 · 0 Kommentare
Draußen ist es eisig kalt. Pollenallergiker können daher vorübergehend aufatmen.
Denn der Kälteeinbruch hat den Flug von Haselstrauch und Erle, der in diesem Jahr besonders früh begann, vorübergehend eingedämmt. Aber sobald die Temperaturen steigen, wird der Pollenflug der Frühblüher wieder zunehmen.
Dann setzen bei den Millionen von Allergikern auch umgehend die Symptome wie tränende Augen, Niesreiz, Schnupfen oder gar Atemnot und Bronchialasthma wieder ein. Experten des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) warnen:
Viele Menschen erkennen ihre Krankheit nicht und behandeln sie falsch. Wer aktuelle Informationen rund um die Entstehung und Behandlung dieser Volkskrankheit sucht, findet diese unter www.allergiecheck.de
Häufig ruft Heuschnupfen auch weitere Symptome wie Husten, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Haut- oder Magen-Darm-Probleme hervor.
Manche Allergiker führen diese auf eine Erkältung zurück. Der Verzehr von frischem Obst zur Stärkung des Immunsystems verschlimmert jedoch bei rund 60 Prozent der Heuschnupfengeplagten zusätzlich die Symptome in Form von Kribbeln und Juckreiz bis hin zu Schwellungen der Mund- und Rachenschleimhäute.
Der Grund ist eine so genannte pollenassoziierte Lebensmittelallergie, kurz Kreuzallergie. Diese wird durch eine ähnliche Allergenstruktur der Pollen von Frühblühern mit Allergenen von Kern- und Steinobst sowie Nüssen hervorgerufen.
Wer den Verdacht hat an einer Allergie zu leiden, kann auf www.allergiecheck.de einen kostenlosen Online-Test machen. Bestätigt sich der Verdacht, findet er per Mausklick einen Facharzt für Allergologie in seiner Nähe. Ausführlich erklärt das Portal auch die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten: Die einzige Möglichkeit, Allergien ursächlich zu behandeln, bietet die spezifische Immuntherapie (SIT).
Sie ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die einzige Behandlungsform, die den Verlauf allergischer Erkrankungen positiv beeinflussen und in vielen Fällen Allergien sogar heilen kann. Die SIT steht in Form von Tabletten, Spritzen oder Tropfen zur Verfügung. Sie kann bereits bei Kindern erfolgreich angewendet werden.
QUelle Text: ALK-Abelló Arzneimittel GmbH
Autor: Menshelp