Haushalt

Was tun bei Fruchtfliegen ?

Juli 20, 2011   ·   0 Kommentare

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Im Sommer werden sie zur Plage: Fruchtfliegen vermehren sich in der warmen Jahreszeit häufig rasant und kreisen um Obst und den Biomüll. Ebenso lästig sind Blattläuse, die die liebevoll aufgezogenen Balkonpflanzen befallen.

Fruchtfliegen können vor allem eines gut: sich vermehren. Das Weibchen ist theoretisch in der Lage innerhalb von 30 Tagen 16 Millionen Nachkommen zu produzieren. Die Insekten sollten daher möglichst schnell bekämpft werden, damit sie sich nicht ausbreiten.

Eigentlich sind Fruchtfliegen für Menschen ungefährlich, unter Umständen können jedoch Bakterien und andere Krankheitserreger übertragen.

Fluchtfliegenfalle selbst bauen

Es gibt verschieden Möglichkeiten, Fruchtfliegen zu vertreiben oder ihnen den Garaus zu machen:

• Die Zitronen-Methode: Stellen Sie eine halbe Zitrone, gespickt mit Gewürznelken in der Nähe der Obstschale auf. Die Fliegen mögen den Geruch nicht und halten sich fern.

• Die Wein-Falle: Gießen Sie Rot- oder Weißwein in ein Glas und fügen Sie ein oder zwei Tropfen Spülmittel hinzu. Das Gefäß sollte nur zu einem Drittel gefüllt sein. Die Tiere werden vom Geruch des Weins angelockt. Das Spülmittel hebt die Oberflächenspannung auf und die Insekten ertrinken bei der Nahrungsaufnahme. Statt Wein kann man auch Fruchtsaft oder Essig verwenden.

• Die Gurken-Glas-Falle: Verwenden Sie das Rest-Gurkenwasser um die Insekten anzulocken. In den Deckel oder in eine Folie, die über das Glas gestülpt wird, sticht man kleine Löcher. Die Fliegen krabbeln hinein, finden nicht mehr hinaus und ertrinken.

• Die Staubsaugerlösung: Wenn die Fliegen bereits in Scharen auftreten, entfernen Sie die Störenfriede mit dem Staubsauger.

Fruchtfliegen sind Feinschmecker. Probieren Sie daher verschiedene Fallen aus, um die verlockendste zu finden.

Tipp: Damit erst gar kein Fluchtfliegenproblem entsteht:

• Lassen Sie kein faules Obst liegen

• Wischen Sie verschüttete Flüssigkeiten wie Saft immer gleich auf

• Leeren Sie ihren Biomüll regelmäßig

Bild © istockphoto/janeff / Immonet
Quelle Text: http://www.immonet.de

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