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Winter ideal für Laserbehandlungen

Februar 2, 2012   ·   0 Kommentare

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Besenreiser, Couperose, Warzen oder Akne sind aus medizinischer Sicht nicht gesundheitsschädigend, aber für den einen oder anderen sind sie doch störend auf der Haut.

Auch alte Jugendsünden wie Tätowierungen oder der Haarwuchs an Beinen, Achseln oder im Gesicht möchte der ein oder andere gern loswerden. Abhilfe für ein dauerhaftes Verschwinden schaffen in allen Fällen Laser.

Was viele nicht wissen: jetzt ist die beste Jahreszeit, um sich von den kleinen Schönheitsmakeln zu trennen!

„Eine Lasertherapie ist, wenn sie richtig durchgeführt wird, eine effektive, langfristigste und nebenwirkungsarme Methode, um zum Beispiel Tattoos oder Haare zu entfernen oder Aknenarben zu behandeln, um nur einige Indikationen zu nennen“, so Dr. med. Wolfgang Kimmig, Präsident der Deutschen Dermatologischen Lasergesellschaft (DDL).

Das Behandlungsziel bei einer Lasertherapie zur Haarentfernung ist die permanente Haarreduktion, d.h. eine Verminderung der Anzahl der Haare. Besonders wichtig ist hierbei die Größe der Wellenlänge des Epilationslasers – je größer die Wellenlänge, desto tiefer dringt sie zur Harrwurzel vor, erhitzt diese und zerstört sie.

Der dunkle Farbstoff Melanin, der sich in den Haaren befindet, absorbiert die Laserenergie. Dementsprechend fallen die Erfolge bei helleren Haaren geringer aus. Die Anzahl der Sitzungen, um ein optimales Ergebnis zu erreichen, ist abhängig von der Größe der zu behandelnden Fläche sowie der Körperpartie.

Bei einer Tattooentfernung ermöglichen auch hier verschiedene Lasersysteme die effektivste Entfernung der aufgebrachten Farben. Wobei hier auch wichtig zu erwähnen ist, dass Laientätowierungen besser auf eine Lasertherapie ansprechen als Profitätowierungen.

Außerdem sind dunklere Farben wie Blau, Schwarz und Grün einfacher zu entfernen als helle Töne wie Rot oder Gelb. Was genau passiert bei der Entfernung: die Pigmente der Tattoofarbe absorbieren die Laserenergie und sind dadurch zerstört.

Anschließend werden sie vom Körper über die Lymphwege abgebaut und ausgeschieden. Die Anzahl der durchzuführenden Laserbehandlungen richtet sich nach der Größe des Tatoos.

„Bei allen Laserbehandlungen ist die betroffene Hautpartie nach einer jeden Sitzung immer sehr Sonnenlicht empfindlich. Deshalb empfehlen wir solche Behandlungen in die Wintermonate zu verlegen und die Haut auch noch ein bis vier Monate nach der Lasertherapie mit einem Lichtschutzfaktor von 50 einzureiben“, erklärt Dr. med Nikolaus Seeber, Mitglied des Vorstandes.

Bei Akne hat eine Laserbehandlung derzeit nur dann einen Sinn, wenn damit Vernarbungen im Gesichtsbereich behandelt und geglättet werden sollen. Die oberste Hautschicht wird bei der fraktionierten Lasertherapie in Bruchteilen von Millimetern abgetragen.

Mikroskopisch kleine Areale werden zur gleichen Zeit erhitzt, während das umliegende Gewebe verschont bleibt. Nachdem die Laserenergie zu den Kollagenfasern in den tiefer gelegenen Hautschichten vorgedrungen ist, entfaltet sie ihre stimulierende Wirkung zur Hautneuerung.

Durch Neubildung von Kollagen und der Straffung der Kollagenfasern werden eingesunkene oder erhabene Narben an das bestehende Hautniveau angeglichen. Diese Art der Laserbehandlung kann auch bei verdickten (hypertrophen) Narben, die durch Operationen oder Unfällen entstanden, angewendet werden.

Wichtig zu erwähnen bei Laserbehandlungen im Allgemeinen ist, dass diese Behandlungen immer von Ärzten oder unter direkter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden sollten. Die leistungsstarken Lasersysteme erfordern ein hohes Maß an medizinischer Kompetenz und diese kann nur von einem Dermatologen gewährleistet werden.

„Deshalb setzt sich die DDL dafür ein, dass Laserbehandlungen nur von ärztlichem Fachpersonal oder unter Aufsicht eines solchen durchgeführt werden dürfen“, so Dr. med. Gerd-Martin Kautz, Mitglied des Vorstandes.

Patienten können sich im Internet, auf der Homepage des DDL (www.ddl.de), über Ärzte informierten, die sich auf Laserbehandlungen spezialisiert haben.

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