Food Trends 2018

Food Trends 2018

Was kommt nach Kurkuma, Kaktuswasser, Frühstückskeksen und Gemüsejoghurts? Eine ganze Menge!

Worauf wir uns kulinarisch im Jahr 2018 einstellen dürfen – die Food Trends 2018

Prosecco für alle!
2017 begannen die Köche mit Sekt zu experimentieren. Die in New York entstandenen Prosecco Donuts sind schnell zum kulinarischen Hit avanciert. Dies ist laut Experten nur der Anfang eines großen Trends, der in die Süßwarenindustrie übergeht. Doch nicht nur Süßigkeiten werden mit Prosecco aufgepeppt – auch Gelee, Marmelade und Milchshakes erhalten einen Schuss des edlen Schaumweins.

Grüner wird’s nicht!
Bye bye Matcha! Der berühmte vermahlene Grüntee wird vermutlich bald von Pandan ersetzt, denn das grüne Würzmittel gibt Lebensmitteln nicht nur mehr Geschmack, sondern auch eine ganz besondere Optik. Pandan ist eine asiatische Pflanze mit neongrüner Farbe. In ihre Blätter werden Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchte verpackt, um ihnen einen nussigen Geschmack zu verleihen. Aber Pandan harmoniert auch hervorragend mit süßen Desserts: Pfannkuchen, Waffeln, Eiscreme, Kuchen, Tapioka. Pandan enthält eine Vielzahl an Antioxidantien und eine große Menge an Chlorophyll, was den Alterungsprozess verlangsamen kann.

Tolles aus der Knolle
Zugegeben: Es hört sich nicht gerade appetitlich an, was Trendforscher uns voraussagen, denn laut Experten werden wir Kartoffeln zukünftig nicht nur essen, sondern auch trinken. Obwohl der Erdapfel in der Welt der gesunden Ernährung einen eher zweifelhaften Ruf genießt, hat er die Chance, ein kulinarischer Hit zu werden – jedoch in einer ganz anderen Form als zuvor: Nämlich als Zutat für Latte mit Süßkartoffeln, Kartoffelsaft und Kartoffel-Kokos-Smoothies. Dank der sekundären Pflanzenstoffe (z. B. Flavonoide, Anthocyane, Kukoamine, Carotinoide etc.), die entzündungshemmend und antioxidativ wirken, sind die Getränke auch sehr gesund.

„Poke-face“ – auf Hawaiinisch
Die hawaiianische Küche gewinnt immer mehr Anhänger und beglückt unseren Gaumen im nächsten Jahr mit einem ganz besonderen Gericht: Poke. Es bedeutet in der Landessprache „in kleine Stücke schneiden“. Der leckere Fischsalat hat in seiner Heimat den Status eines Nationalgerichts erreicht. Er besteht aus rohem Fisch – meist Lachs oder Tunfisch, es werden aber auch Oktopus und Garnelen verwendet –, Shoyu-Sojasauce und Sesamöl. Chili, Ingwer, Knoblauch, Schalotten wie auch Avocados und Reis werden häufig ebenfalls hinzugegeben. Oft finden sich auch Kukuis (die Frucht des Lichtnussbaums) und Ogo-Algen in Poke.

Vielfrucht Guanabana
Die Beere Guanabana wird unsere Geschmacksnerven dominieren wie das salzige Karamell es dieses Jahres getan hat. Dabei handelt es sich um eine exotische Frucht, die „nach Erdbeeren mit Ananas schmeckt, mit einer leicht säuerlichen Note von Zitrusfrüchten und der cremigen Konsistenz von Kokosnuss oder Banane“. Ihrem Aussehen ähnelt sie der Durianfrucht. Die dunkelgrüne Schale der Frucht ist mit weichen Stacheln besetzt. Weil Guanabana viele Antioxidantien enthält, sagt man ihr eine kanzeroprotektive Wirkung nach. Die Frucht wächst auf Bäumen und ist in Mexiko und Kuba beheimatet. Man findet sie in Vitaminwasser oder Joghurt.

Aus den Tiefen des Meeres
Was darf es sein: Kombu, Wakame oder Nori? Wer asiatisches Essen mag, dem sind diese Begriffe sicherlich nicht fremd. In Spezialitäten wie Sushi und Ramen sind sie wichtige Bestandteile. Seegras und Meeresalgen werden immer beliebter. Durch den hohen Gehalt an gesunden Substanzen haben sie eine besonders wohltuende Wirkung auf den menschlichen Körper. Algen werden in Asien als traditionelles Lebensmittel verwendet. Auch in unseren Geschäften kann man verschiedene Arten von Algen kaufen, um Spezialitäten der östlichen Küche zuzubereiten. Seetang hat sich mittlerweile auch hier auf den Menükarten in Restaurants und modernen Bistras eingelebt.

Vorsicht, es wird scharf!
Das Jahr 2018 wird scharf, zumindest in kulinarischer Hinsicht. Harissa, die würzige, tunesische Chili– und Knoblauchpaste, leistet dazu seinen eigenen Beitrag. Häufig ist die geschmackvolle Paste mit Koriander, Kreuzkümmel oder Tomaten angereichert. Harissa macht sich ideal in Suppen, Couscous-Salat, Hummus oder – wer es verträgt – pur auf Brot.

Das waren die Food Trends 2018, zumindest eine Prognose. Ende des Jahres werden wir es genau wissen !

Text: livingpress.de

Bildquellen:

  • matcha-2356774_1280: Pixabay

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