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Misfit Ray – Schicker Fitnesstracker im Selbsttest

Misfit Ray – Schicker Fitnesstracker im Selbsttest

Ich liebe Fitnesstracker, bin aber noch unentschlossen welcher es werden soll.

Aus China hatte ich mir vor ein paar Monaten ein Mi-Fit Tracker bestellt, er kam nach 4 Wochen und hat mich schon überzeugt. Leicht, das Armband etwas klobig, kurze Ladezeit für Wochen und mit Pulstracking.

Tag 1:

Heute bekam ich aber den neuen Misfit Ray Fitnesstracker zugeschickt. Dieser Tracker sieht eher aus wie ein modisches Accessoire – gerade für Männer finde ich ihn super stylisch.

Am Handgelenk ist der Misift Ray schön leicht, stört nicht und subjektiv leichter als das Mi-Fit-Armband.

Aber von Anfang an: In der Schachtel ist das Armband, eine kleine Anleitung und 3 Mini-Batterien. In der Metallröhre des Ray stecken drei kleine Knopfzellen, die den Fitnesstracker je nach Nutzung bis zu sechs Monate mit Energie versorgen sollen. Die Minibatterien sind also schnell eingelegt und dann kann es auch schon losgehen mit der Aufzeichnung.

Die notwendige App ist schnell geladen und die Koppelung über Bluetooth funktioniert auf Anhieb.

Nun zum Tracking: Der Misfit Ray überwacht alle Aktivitäten. Da man den Ray überall tragen kann mit entsprechendem Zubehör, muss man der APP sagen wo man ihn trägt (am Handgelenk, am Knöchel, an der Taille oder am Hals).

Er kann natürlich nur immer erraten was man gerade tut, Spaziergänge oder Joggen, Tennis oder Schwimmen. (Ray ist 50m wasserdicht!) Er kann zwischen leichten, moderaten oder aktiven Bewegungen unterscheiden.

Nach ein paar Stunden zeigt mir die App einen Punktwert, (ich soll 1000 Punkte erreichen) er zeigt aber auch die Schritte, Kilometer sowie die verbrauchten Kalorien an.

Außerdem kann der Misfit Ray vibrieren, wenn man sich zu lange nicht bewegt (ist heute noch nicht vorgekommen) Den Vibrationsalarm kann über eingehende Anrufe und Textnachrichten informieren sowie Alarme auslösen.

Ebenso kann man sich mit leichten Vibrationen aus dem Schlaf holen – werde ich ausprobieren. Ebenso die Schlafanalyse.

Testen werde ich noch die zweite APP, die Misfit Link App. Damit kann man Fotos und Selfies aufnehmen, Musik steuern, Präsentationen zeigen und noch mehr. Da bin ich ja gespannt ob ich mein Philips HUE steuern kann…

Tag 5:

Das Band trägt sich gut, man merkt es kaum. Habe es praktisch 24 Stunden am Arm.

Das Tracking funktioniert gut. Die Übertragung von Band zum iPhone hakelt manchmal. Obwohl ich das Band direkt neben dem Handy habe, braucht er manchmal mehrere Minuten zum Finden und Übertragen der Daten. Das nervt. Das war bei meinem China-Fitness-Tracker für 12 Euro nie der Fall.

An Tagen an denen ich zum Sport gehe, verbrenne ich mehr Kalorien, also bekomme ich auch mehr Punkte. Das erkennt das Band also sehr gut.

Leider gibt es nur folgende Aktivitäten, die ich direkt (manuell) auswählen kann:

Basketball ( wer spielt denn sowas im täglichen Leben ??), Tennis, Schwimmen, Fußball, Radfahren, Joggen, Gehen, Yoga und Tanzen.

Ich vermisse Golf, Kraftsport, Zirkeltraining im Fitnessstudio, Cardio, sowas eben. Vielleicht wird es ja noch nachgebessert bei einem Update.

Mit einer zweiten App (Misfit Link) kann man das Armband “programmieren”. Man kann mit dem Band eine Powerpoint-Präsentation steuern, Licht an und aus machen oder Selfies machen.  Das mit den Selfies finde ich klasse, 3 Mal tippen auf das Band und ein Schnappschuss wird geschossen.

Leider kann man das HUE Lampen-Set von Philips damit nicht steuern, ist nicht tragisch, da ich das Set mit SIRI steuern kann, wäre aber auch witzig gewesen. Diese Lampen sind auch nur per WLan steuerbar, das Band steuert nur die Lampen der Firma Bolt.

Und diese LED-Lampen gibt es nur in den USA: https://www.amazon.com/Misfit-Wearables-B00YZ-Wireless-Bluetooth/dp/B00TIYO2S0

Da frage ich mich, warum dann diese Funktion in der deutschen APP verfügbar ist. Auch in den Promo-Videos wird das Fernsteuern von Lampen gezeigt, man denkt, man kann damit seine Lampen daheim steuern….

Tag 30:

Der Monat meines Tests mit dem Misfit Ray geht nun zu Ende. Ich benutze ihn täglich, er ist immer am Mann, beim Sport, beim Einkaufen, rund um die Uhr, beim Schlafen.

Apropos Schlafen: er erkennt die Schlafphase in der Nacht sehr gut, hält man aber ein Mittagsschläfchen, so wird das IMMER ignoriert bzw. aufgezeichnet. Warum ? Denn ansonsten macht er was er soll: Tracken, Aufzeichnen und das sehr gut.

Die APP wird regelmäßig upgedatet und auch der Synchronisationsfehler tritt nur noch selten auf. Ich schalte dann Bluetooth am Handy kurz aus und wieder an und dann funzt es einwandfrei. Ich synchronisiere ihn nicht täglich, würde mal sagen jede Woche einmal, das reicht auch.

Wie geht es nun weiter ? Ich bin froh einen Tracker zu haben, der zuverlässig funktioniert und meine Aktivitäten aufzeichnet. Ob man einen Fitness-Tracker wirklich braucht, muss jeder selber entscheiden. Ich persönlich würde ihn vermissen, wenn er nicht bei mir wäre.

Zu Weihnachten wünsche ich mir ein neues Armband zum Misfit Ray, es gibt jetzt auch andere Farben und Materialien, dann kann man mal wechseln, passend zum Outfit und/oder Stimmung.


Weblinks:

Deutsche Homepage Misfit: https://misfit.com/de_de/

Zu bestellen u.a. bei Amazon

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Bildquellen:

  • snow-3057074_1280: Pixabay

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