Valentinsgrüße aus der Küche

Am 14. Februar ist Valentinstag. Für viele Paare gehört es einfach dazu, sich an diesem Tag eine Freude zu machen. Einer Trend-Auswertung zufolge haben neben Blumen vor allem Fotogeschenke und sogenannte Liebesschlösser Hochkonjunktur.

Wie wäre es dieses Jahr mal mit einer kulinarischen Überraschung? Denn Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen!

Wie ein kleines Candlelight-Dinner zum Feuerwerk anregend-sinnlicher Geschmackserlebnisse wird: Valentinsgrüße aus der Küche

Verführung aus der Küche

Für den Partner oder die Partnerin zu kochen ist eine der schönsten Liebeserklärungen überhaupt. Gleichzeitig gehört das gemeinsame Essen zu den besten Möglichkeiten, Zweisamkeit zu zelebrieren. Angeblich lässt sich der Verlauf eines romantischen Abends durch bestimmte Lebensmittel, denen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird, sogar beeinflussen. Scharfe Gewürze wie Chili, Pfeffer oder Curry haben eine stimulierende Wirkung, die in Sellerie und Ingwer enthaltenen ätherischen Öle sollen besonders empfindsam machen. Als belebend und anregend gelten außerdem frische Kräuter wie Estragon, Dill oder Minze.

Romantische Atmosphäre

Entscheidend für den Verlauf des Abends ist natürlich auch die Atmosphäre rund ums Essen. Ein schön gedeckter Tisch mit edlem Porzellan und feinen Gläsern oder pinkfarbenen Herzförmchen, Kerzenlicht und Blumen sowie leise, entspannte Musik sorgen für das romantische Ambiente. Dann kommen die süßen, heißen und scharfen Früchtchen aus der Küche ins Spiel, die entspannend wirken, die Durchblutung anregen und dafür sorgen, dass den Verliebten das Wasser im Munde zusammenläuft, bevor ihnen warm ums Herz wird.

Frühstück im Bett

Liebe ist am schönsten, wenn sie heiß ist. „Hot Love“ oder „Sweet Kiss“ heißen die Sorten aromatisierten Früchtetees, deren abgestimmte Kompositionen ein Genuss für alle Sinne sind. Nicht nur die Farbe Rot macht Lust auf mehr, auch die Inhaltsstoffe der Erdbeeren wirken sich vorteilhaft auf die Liebe aus.

Als Julia Roberts im Film „Pretty Woman“ genussvoll in eine reife Erdbeere biss, war es nicht nur um Traummann Richard Gere geschehen – nachahmen erlaubt und gar nicht so schwer! Ein zarter Traum von Joghurtschaum mit Erdbeeren, Kardamon und Zitronenabrieb sorgt für einen anregenden Tagesbeginn und lässt die Herzen süßer Naschkatzen höher schlagen. Wer es exotischer mag, greift zu einem Gewürzkaffee mit Piment und Zimt, das im gesamten Orient als Liebesgewürz par excellence angesehen wird.

Heiße Gerichte, prickelnde Getränke

Der Granatapfel war die Lieblingsfrucht der antiken Liebesgöttin Aphrodite. Ein moderner Hochleistungsmixer zaubert in Sekundenschnelle aus Granatapfel- und Limettensaft, Chipotle-Pfeffer und gemahlenem Zimt, um nur einige Zutaten zu nennen, eine göttliche Granatapfel-Barbecue-Sauce, die keinen Wunsch nach sinnlichen Genüssen offen lässt.

Als prickelndes Getränk ist Champagner natürlich immer die erste Wahl, aber auch der Trinkgenuss der tizianroten Frucht des Granatapfels, der nicht nur Dichter, Götter und Liebende von jeher in seinen mystischen Bann gezogen hat, ist ein Hit – sowohl auf Partys in Hollywood als auch als offizieller Begrüßungscocktail bei der Oscar-Verleihung.

Kleiner Scharfmacher

„Chili Oil“ heißt eine der weltumspannenden Trendfarben für das kommende Jahr. Möbel, Tapeten, Mode – das scharfe Chili-Gewürz ist sozusagen in aller Munde, auch als neuer Gewürz-Mix für Chili con Carne, das mit seiner sanften Schärfe das Glückshormon Endorphin in Bewegung setzt und das körperliche Wohlbefinden steigert.

Sinnliches Vergnügen

Wer zu viel von dem scharfen Chili erwischt hat, sollte sich dem hemmungslosen  Genuss von Milch- und Käseprodukten hingeben, z. B. einem Valentinsherz aus leckerer Käse-Sahne mit frischen Beeren und Minze, deren Name auf die wunderschöne Nymphe Minthe zurückgeht, die nach einem Flirt mit Hades, dem lasterhaften Herrscher der Unterwelt, zur Strafe von dessen Ehefrau Persephone in das duftende Gewächs der Minze verwandelt wurde, dem aufgrund seiner durchblutungsfördernden Wirkung heute noch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird, ebenso wie der Schokolade, die die Maya und Azteken als Liebestrank mit echter Vanille würzten.

Dabei ist schon das zarte Zerschmelzen warmer Schokolade im Mund ein rundum sinnliches Vergnügen. Der in Schokolade enthaltenen Aminosäure Tryptophan wird eine stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt – was ja kein Fehler ist, denn glücklich und zufrieden liebt und lebt sich‘s einfach besser.

Text: livingpress.de

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